klettersteig.de - Forum Kunena Site Syndication http://www.klettersteig.de/ Thu, 17 May 2012 01:00:23 +0000 Kunena 1.6 http://www.klettersteig.de/components/com_kunena/template/default/images/icons/rss.png klettersteig.de - Forum http://www.klettersteig.de/ en-gb Thema: Rucksackradio auf Bayern 1 - jeden Samstag von 5 bis 7 Uhr - von : kletterkiki http://www.klettersteig.de/forum/18-aktuelles-neuigkeiten/787-rucksackradio-auf-bayern-1-jeden-samstag-von-5-bis-7-uhr#787 http://www.klettersteig.de/forum/18-aktuelles-neuigkeiten/787-rucksackradio-auf-bayern-1-jeden-samstag-von-5-bis-7-uhr#787
auch wenn die meisten hier noch zu jung für Bayern 1 sind: Jeden Samstag Morgen kommt von 5 bis 7 das "Rucksackradio". Die hatten letzthin interessante Themen:

Sendung vom 30.03.
www.br.de/radio/bayern1/sendungen/rucksa...-betzenstein100.html

Sendung vom 12.05.
www.br.de/radio/bayern1/sendungen/rucksa...-muerrenfluh100.html

Beide Steige sind hier auf unserer Seite gelistet:
www.klettersteig.de/klettersteig/muerren_klettersteig/1363
www.klettersteig.de/klettersteig/eibengrat/1804

Viel Spaß beim Stöbern!!!

Anja]]>
Aktuelles, Neuigkeiten Tue, 15 May 2012 18:49:27 +0000
Thema: Es war einmal (fast) an der Ferrata del Diavolo - von : beeler http://www.klettersteig.de/forum/14-humor-am-klettersteig/786-es-war-einmal-fast-an-der-ferrata-del-diavolo#786 http://www.klettersteig.de/forum/14-humor-am-klettersteig/786-es-war-einmal-fast-an-der-ferrata-del-diavolo#786 Humor am Klettersteig Tue, 15 May 2012 17:56:46 +0000 Thema: Schwindelfreiheit am Anfang der Saison - von : Brotzeitadler http://www.klettersteig.de/forum/6-sonstiges/773-schwindelfreiheit-am-anfang-der-saison#773 http://www.klettersteig.de/forum/6-sonstiges/773-schwindelfreiheit-am-anfang-der-saison#773
ich wollte mal die Frage in die Runde werfen, wie es bei euch am Anfang der Saison mit der Schwindelfreiheit ausschaut. Ist da kein Unterschied zum Saisonende des Vorjahres oder kitzelt es wieder richtig in der magengegend, bzw. müsst ihr euch erst wieder langsam herantasten? Also bei mir jedenfalls ist am Anfang wieder das kribbeln da und ich benötige erst wieder etwas zeit um wieder am Vorjahrestand zu sein. Ich fühle am Anfang sozusagen etwas Schwindel, jedoch nicht so dass ich sagen könnte es wäre so schlimm dass ich nichts machen kann und umdrehen sollte, jedoch merke ich dass im Laufe der Saison dies immer weniger wird. Kommischerweise startet das Neue Tourenjahr immer wieder mit dem leichten Schwindel.
Wie sieht das nun bei anderen aus, dass eben würde mich interessieren.

Gruß vom
Brotzeitadler

Anmerkung an die Mods/Admins:
Ich habe leider den Beitrag vorher schon mal eröffnet, und durch zweimal return war er leider abgeschickt worden und ich konnte ihn nicht weiter bearbeiten bzw. etwas dran ändern. Bitte den anderen Eintag einfach löschen, es steht eh nichts drin. Vielen Dank]]>
Sonstiges Mon, 14 May 2012 08:55:48 +0000
Thema: Anfänger ist nicht gleich Anfänger.... - von : Anna http://www.klettersteig.de/forum/6-sonstiges/760-anfaenger-ist-nicht-gleich-anfaenger#760 http://www.klettersteig.de/forum/6-sonstiges/760-anfaenger-ist-nicht-gleich-anfaenger#760 als ich vor ca. zwei Monaten diesem Forum beigetreten bin, mit dem Thema "Isidorsteig" kamen vor allem nicht nur die Antworten die ich mir so erhofft hätte (im possitiven Sinne)
Vernunft war das Motto und ich voller Tatendrang, wollte durchstarten zu meinem ersten "richtigen" Klettersteig.
Hab es dann doch gewagt, mit einer erfahrenen Bergbegleitung und musste feststellen das es nich ohne ist, so ganz alleine.
Klettersteig an sich hat mir keine Probleme bereitet.
Am 1. Mai 2012 haben wir die Wia Örfla gemacht und da passierte volgendes;
Voller Vorfreude sind wir die Schlußwand hoch, als hinter uns ein Mann einstieg.
Er sah sportlich aus und kletterte ca. auf 5 Meter vieleicht auch mehr
Ich sah hinunter merkte das er am ganzen Körper gezittert hat.
Auf Ansprache ob alles OK ist, hat er auch nicht reagiert also kletterte ich zu ihm runter und er sagte nur "Ich kann nicht mehr, habe keine Kraft"
Also habe ich (Anfänger) ihn angeleitet und Ent bzw.Gesichert da er keine Kraft mehr in den Fingern hatte, bis wir unten waren.
Er ging dann den normalen Weg wieder hoch und ich kletterte zu meiner Bergbegleitung nach oben und hatte keinerlei Schwierigkeiten dabei.
Da kam ich ins Grübeln......
Nicht jeder Anfänger hat das gleiche Niveau ???
Wie stellt man so etwas fest?
Bestimmt ist euch auch mal so etwas in der Art passiert ? Oder

Habe ich richtig reagiert ?
Wie kann man das einschätzen wie sich ein Anfänger anstellt?
Meiner Bergbegleitung am Isidor hätte es genauso gehen können.
Wie stellt man fest, das der andere soweit ist ?

Ich würde mich sehr über euere Erfahrungen und ein paar Zeilen dazu freuen.
Liebe Grüße Anna]]>
Sonstiges Sat, 12 May 2012 14:01:23 +0000
Thema: Klettersteig-Ticker Schweiz - von : beeler http://www.klettersteig.de/forum/17-tourenbedingungen/758-klettersteig-ticker-schweiz#758 http://www.klettersteig.de/forum/17-tourenbedingungen/758-klettersteig-ticker-schweiz#758
ich habe aus dem Netz die Infos zu den Klettersteig-Öffnungen in der Schweiz zusammengetragen (ich werde bis im Juli diese Daten wöchentlich anpassen)
= geschlossen; = offen:

Wallis:
Klettersteig Daubenhorn (Öffnung Mitte Juni)
Erlebnisklettersteig Gemmiwand
Klettersteig Jägihorn
Via Ferrata del Lago
Klettersteig Mittaghorn
Gorge Alpine (nur unterer Teil; nur mit Bergführer)
Mini Klettersteig
Klettersteig Gabi

Fribourg:
Vie Ferrate de Moleson (ab 28. Mai offen)

Neuchatel:
Via Ferrata de Tichodrome (Sperrung wegen Vogelbrut bis 1. August)

Bern:
Klettersteig Allmenalp (ab 17. Mai offen)
Klettersteig Chäligang (ab Mitte Juni offen)
Klettersteig Mürren (ab 15. Juni offen)
Tälli-Klettersteig (ab Juni offen - ohne Gewähr)
Klettersteig Gantrisch (ab Mitte Juni)
Felspfad Alpbachschlucht

Obwalden:
Klettersteige Brunnistöckli und Zittergrätli
Klettersteig Fürenwand
Klettersteig Rigidalstock (ab Anfang Juni)
Klettersteig Graustock (ab Ende Juni)

Uri:
Via Ferrata del Diavolo (ab 26. Mai offen)

Glarus
Klettersteig Braunwald (starke Winterschäden - Öffnung kann sich hinziehen)

Graubünden
Klettersteig Sulzfluh
Klettersteig Piz Mitgel (ab Mitte Juni offen)]]>
Tourenbedingungen Sat, 12 May 2012 13:42:21 +0000
Thema: Foto-Wettbewerb im Mai bei Bergzeit - von : phuncity http://www.klettersteig.de/forum/18-aktuelles-neuigkeiten/740-foto-wettbewerb-im-mai-bei-bergzeit#740 http://www.klettersteig.de/forum/18-aktuelles-neuigkeiten/740-foto-wettbewerb-im-mai-bei-bergzeit#740
Zum Bergzeit-Fotowettbewerb]]>
Aktuelles, Neuigkeiten Thu, 10 May 2012 19:19:44 +0000
Thema: Benimmregeln am Klettersteig - von : kletterkiki http://www.klettersteig.de/forum/2-fragen-zu-klettersteigen/735-benimmregeln-am-klettersteig#735 http://www.klettersteig.de/forum/2-fragen-zu-klettersteigen/735-benimmregeln-am-klettersteig#735
grad im Netz gefunden. Benimmregeln am KS:

"Wenn es eng wird am Klettersteig ...
Wenn auf dem Klettersteig viel los ist, ist gutes Benehmen keineswegs nur eine Frage der Höflichkeit: Die 15 wichtigsten "Benimmregeln, mit denen Neulinge genauso wie erfahrene Bergsportler sich und die anderen beim boomenden Klettersteiggehen bestmöglich schützen.

1. Ausrüstungs-Etikette
Was bei feierlichen Anlässen die Abendgarderobe, ist bei der Klettersteig-Etikette die Ausrüstung: Vollständig soll sie sein, dem Gelände (auch Zu- und Abstieg beachten!) angepasst und auf dem neuesten Stand der Technik.
Die Mindestanforderung: Ein Klettersteigset in Y-Bauart, am besten mit Bandfalldämpfer (das ältere System der Seilbremse ist nur zweite Wahl), unversehrt und über den Winter trocken gelagert (auf Schimmel überprüfen – der kann die Reißfestigkeit nämlich gravierend beeinflussen). Hüft- oder Kombigurt, Helm, festes Schuhwerk (siehe Punkt 2), Klettersteighandschuhe und die vollständige alpine Notfallausrüstung sind ebenfalls Pflicht.

2. Gut beschuht
Beim Schuhwerk scheiden sich die Geister: Manchmal werden leichte, profillose Kletterschuhe für Klettersteige empfohlen, aber Alpinprofi Axel Jentzsch-Rabl kann sich dieser Meinung nicht anschließen – er rät idealerweise zum spezifischen Klettersteigschuh (gibt es von manchen Herstellern mittlerweile als eigene Gattung), oder zu Leichtbergschuhen mit Profilsohle. Sehr gut geeignet sind Modelle mit einer ?Climbing Zone“ – einem profillosen Sohlenteil zum besseren Klettern im Vorderbereich des Schuhs. Der Schuh sollte eng geschnürt werden und nicht zu groß sein, damit man auch auf kleinen Tritten guten Halt findet.

3. Sorgfältig planen
Nicht vergessen: Nicht nur der Klettersteig selbst, auch Zu- und Abstieg und dort eventuell vorkommende Schwierigkeiten (z.B. Schneefelder) gehören zur Tour. Also nicht nur auf den Schwierigkeitsgrad des Steigs, sondern auf den Gesamtanspruch der Tour schauen, lautet daher die Devise. Gerade Anfänger sollten die dafür benötigte Zeit großzügig planen. Unbedingt gut einprägen soll man sich die Topografie der Route, also die schematische Darstellung, die zeigt, wo Schwierigkeiten zu erwarten sind, wo es Notausstiege oder leichtere Umgehungen gibt. Wichtig: Die Planung richtet sich wie immer beim Bergsport unbedingt nach dem Schwächsten der Gruppe!

4. Sperren beachten
Alles so schön geplant – und dann verkündet eine Tafel am Einstieg, dass der Steig (noch) gesperrt ist? Du kannst dir sicher sein: Das Taferl wurde nicht einfach nach dem Winter vergessen, sondern die Sperre hat einen guten Grund und ist in jedem Fall zu beachten! Schlaue haben auch für diesen Fall vorgesorgt und einen "Plan B" in Form einer Alternativtour parat.

5. Ausrüstung rechtzeitig anlegen
Meist gibt es einen eigens gekennzeichneten Platz zum Anlegen der Sicherheitsausrüstung. Befindet sich der direkt an der Wand, dann setzt man den Helm schon vorher auf (Steinschlaggefahr!). Es kommt allerdings tatsächlich vor, dass der Einstieg in den Steig manchmal so leicht erscheint, dass manche Schlaumeier gleich einmal ohne Schutzausrüstung loslegen und sich erst dann, wenn anspruchsvollere Stellen kommen, zu sichern beginnen. Versteht sich von selbst, dass das von ganz schlechtem Benehmen zeugt – und sogar schon schwere Unfälle zur Folge hatte ...

6. Partnercheck
Bevor man in die Wand einsteigt, checken sich zwei Kletterpartner gegenseitig die Ausrüstung durch: "Dieses vom Klettern übernommene Ritual deckt Flüchtigkeitsfehler auf, die sogar Profis passieren, und gibt weniger erfahrenen Kletterern ein zusätzliches Gefühl von Sicherheit", weiß der Profi Jentzsch-Rabl. Zum guten Ton gehört es auch, gerade schwächere Partner dabei nach dem momentanen Wohlbefinden zu fragen.

7. Niemals ungesichert
Die Statistik des Kuratoriums für Alpine Sicherheit zeigt es: Von den fünf bis sechs Personen, die in den letzten sechs Jahren im Schnitt jährlich auf den heimischen Klettersteigen tödlich verunglückten, waren die Mehrzahl einheimische Männer ab 40, die entweder ganz ohne Sicherungsausrüstung unterwegs waren oder aber an leichteren Passagen aufs Sichern verzichteten. Die Gefahr ist also dann am größten, wenn Routine zum Leichtsinn verleitet – und nicht, wenn Neulinge glauben, alle Regeln in den Wind schlagen zu können (was in Wahrheit sowieso fast niemand tut). Daher für alle noch einmal das eiserne Klettersteiggesetz: Während des Aufsteigens sind immer alle beiden Karabinerim Stahlseil eingehängt – und beim Umhängen hängt auf jeden Fall ein Karabiner fest am Seil!

8. Gute Selbsteinschätzung
Der größte Teil der Rettungseinsätze auf den eisernen Wegen hat das sogenannte "Blockieren" zur Ursache: Situationen, in denen vor allem unroutinierte Klettersteiggeher aus Erschöpfung oder aus Angst weder vor noch zurück können. Eine realistische Selbsteinschätzung bzw. das Einhalten der Profi-Empfehlung, sich erst langsam an höhere Schwierigkeitsgrade heranzutasten, könnte oft dieses "Blockieren" und auch andere Fehler verhindern – und wäre eindeutig ein Zeichen einer guten Kinderstube.

9. Mindestabstand einhalten
Stau auf dem Klettersteig – das kommt an beliebten Spots und schönen Wochenenden öfter vor. "Kaum jemand hält dann den Mindestabstand ein", weiß unser Experte Axel Jentzsch-Rabl – was brandgefährlich ist, wenn der Vorgänger stürzt. In der Fachliteratur gibt es sogar den fast verharmlosenden Ausdruck "Dominosturz". So sieht es der Klettersteig-Knigge vor: Im flachen Gelände befindet sich immer nur ein Kletterer pro Sicherungssegment (= Seilabstand zwischen zwei Verankerungen). Und im Steilen sind es sogar zwei Segmente Abstand, weil ein stürzender Kletterer noch gut zwei Meter tiefer stürzt, als der untere Verankerungspunkt (das ergibt sich aus der Länge des Klettersteigsets und der halben Körperlänge).

10. Richtig überholen
Wenn ein Nachkommender tatsächlich schneller unterwegs ist? Dann reden sich das die Kletterer einfach freundlich untereinander aus und starten den Überholvorgang: Man sucht sich eine relativ ungefährliche Stelle. Der vordere wartet mit beiden Karabinern gesichert bei einer Verankerung und drückt sich möglichst nah an den Fels; der Überholende geht einfach hinten am Wartenden vorbei und hängt dabei wie bei einem normalen Verankerungspunkt einen Karabiner nach dem anderen um.

11. Taktisch rasten
Vor einer schwierigen Stelle zu verschnaufen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern zeugt von taktischem Geschick. Das funktioniert am besten mit einer "Kurzfixierung", die manche Klettersteigsets eingebaut haben, man aber auch problemlos selber bauen kann. Diese wird eingehängt, man lehnt sich relaxt zurück und lässt die Arme zum Auslockern runterbaumeln. Die beiden Karabiner des Klettersteigsets bleiben bei der Pause selbstverständlich eingehängt. Achtung: Die Kurzsicherung darf außer bei der Pause nur in waagrechten, überhängenden Quergängen, aber nicht an anderen Teilen des Klettersteigs verwendet werden, weil sie keine Fallbremse besitzt!

12. Auf den Körper hören
Im Klettersteig kommt es – gerade wenn man noch nicht so geübt ist und keine sehr ökonomische Klettertechnik beherrscht – durch den starken Einsatz von Armen und Beinen zu Belastungsspitzen, die selbst für trainierte Ausdauersportler aus anderen Sportarten enorm sind. Herz-/Kreislaufschwächen sind immer wieder der Grund für Rettungseinsätze – den Puls mit einer Pulsuhr zu kontrollieren, ist daher wirklich zu empfehlen. Und ja aufs regelmäßige Trinken nicht vergessen! Ein Rucksack mit Trinksystem ist da Goldes wert, weil man es sich erspart, eine Rastposition zu finden, in der man die Trinkflasche aus dem Rucksack fingern kann.

13. Rücksicht auf Schwächere
Auch auf der Tour gilt die alte Regel, dass sich alle nach dem oder der Schwächsten richten – und zwar ohne Wenn und Aber. Routiniertere erkundigen sich auch regelmäßig nach dem Befinden von unerfahrenen Klettersteiggehern, und suchen nach einer Lösung, wenn sich jemand eine schwierige Passage des Steigs nicht mehr zutraut. Lieber umkehren, als auf Teufel komm raus etwas riskieren.

14. Nicht den Furchtlosen markieren
Dasselbe gilt auch für dich selbst: Wenn du dich absolut unwohl fühlst und nur noch aus vermeintlicher Rücksicht auf die Gruppe (oder aus Angst vor der Blamage) mit zittrigen Knien weitersteigst, ist niemandem geholfen. So blöd es klingt, "aber ein Sturz gerade auf dem Klettersteig ist unbedingt zu vermeiden", erklärt Axel Jentzsch-Rabl. "weil die Kräfte, die auf den Körper einwirken, viel größer sind als zum Beispiel beim Felsklettern mit Seil. Die Verletzungsgefahr ist sehr hoch." Lieber umkehren oder, wenn vorhanden, einen Notausstieg aus dem Steig nehmen.

15. Weiterbilden
Von der besten Kinderstube zeugt es, wenn man sich in Theorie und Praxis mit der Materie auseinandersetzt, bevor man das erste Mal auf eine Tour in einen "Eisenweg" geht. Sprich: Kurse in einer Alpinschule besuchen und sich Fachliteratur – wie das sehr empfehlenswerte Lehrbuch "Sicher Klettersteiggehen" von Axel Jentzsch-Rabl – zu Gemüte führen. Übrigens: Weil die Zeit nicht stehen bleibt und es immer wieder Neuigkeiten am Markt gibt, steht auch alten Bergsporthasen ein gelegentliches Update ihres Wissensstands gut zu Gesicht."

Quelle: www.kleinezeitung.at/freizeit/aktivwelln...g-klettersteig.story]]>
Fragen zu Klettersteigen Thu, 10 May 2012 10:22:09 +0000
Thema: KS-Sets mit Bandfalldämpfer ./. Klettersteigbremse - von : kletterkiki http://www.klettersteig.de/forum/6-sonstiges/733-ks-sets-mit-bandfalldaempfer--klettersteigbremse?limit=15&start=15#733 http://www.klettersteig.de/forum/6-sonstiges/733-ks-sets-mit-bandfalldaempfer--klettersteigbremse?limit=15&start=15#733
ich möchte mal eine kleine Diskussion anstoßen und zwar bezüglich der Klettersteig-Set.

Der allerneuste Standard ist ja der Bandfalldämpfer.

Ich hatte mich aber seinerzeit (vor vier Jahren) ganz bewusst für ein Set mit Bremse entschieden. Grad habe ich festgestellt, dass es dieses Set nicht mehr gibt, die neuen Modelle dieser Firma sind alle mit Bandfalldämper . Ich komme mit meinem Set super zurecht und und würde mich bei einem Neukauf wieder dafür entscheiden. Bei den Sets mit Bandfalldämpfer stört mich einfach am Sitzgurt "herunterhängende" Bandfalldämpfer-Paket.

Wie ist eure Erfahrung? Welche Sets habt ihr im Einsatz?

Viele Grüße

Anja]]>
Sonstiges Thu, 10 May 2012 07:33:14 +0000
Thema: Caprano on Tour: Vitznauerstock - von : beeler http://www.klettersteig.de/forum/16-tourenberichte/731-caprano-on-tour-vitznauerstock#731 http://www.klettersteig.de/forum/16-tourenberichte/731-caprano-on-tour-vitznauerstock#731
Wir fahren also nach Vitznau und steigen in die Luftseilbahn Wissifluh. Die 45 Jahre alte Cabina für quattro personi bringt uns hoch zum Bergrestaurant, wo wir die Passagio einen geringen Obolus bezahlen. Wir steigen steil über die blumengeschmückte Wiese hoch und verschwinden nach einiger Zeit im Bosco. Hier geht der Weg plötzlich über Stock und Stein, einige Stellen sind mit Kletterseilen gesichert. Andere Stellen bezwingt man über Holzbohlen.



Kurze Zeit später stehen wir auf dem Vitznauerstock. Oder ist es der Gersauerstock? Due differenti villagi geben dem Berg seinen Namen, beide sind richtig. Entscheidend ist bloß, in welchem der beiden Dörfer man steht – man will sich ja schließlich die Sympathien der Ureinwohner sichern (bzw. keine Prügel beziehen).



Der Abstieg geht recht spektakulär über einen Passo und führt zu einer Stahlleiter. In der folgenden Traversa darf man bloß nicht übermütig werden, denn gerade dort erntete ich mal wieder einen verknacksten Knöchel. Den Abflug durch das steile Waldgelände konnte ich gerade noch verhindern.

Eine halbe Stunde später sitzen wir bei Birra und Schnitzel im Ristorante Hinterbergen, genießen die Frühlingssonne und bestaunen den Vierwaldstättersee. Gepaart mit Sentimenti sentimentali, weil das verlängerte Schweiz-Wochenende schon wieder fast passato war.



LINK zum Vitznauerstock]]>
Tourenberichte Mon, 07 May 2012 18:15:38 +0000
Thema: Klettersteig auf dem Mahdlgupf??? Schauen wir mal :-) - von : kletterkiki http://www.klettersteig.de/forum/19-neue-klettersteige/728-klettersteig-auf-dem-mahdlgupf-schauen-wir-mal--#728 http://www.klettersteig.de/forum/19-neue-klettersteige/728-klettersteig-auf-dem-mahdlgupf-schauen-wir-mal--#728 www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/art71,872966]]> Neue Klettersteige Sun, 06 May 2012 20:17:03 +0000 Thema: Klettersteig Ende Mai? Vorschläge - von : ede7009 http://www.klettersteig.de/forum/2-fragen-zu-klettersteigen/708-klettersteig-ende-mai-vorschlaege#708 http://www.klettersteig.de/forum/2-fragen-zu-klettersteigen/708-klettersteig-ende-mai-vorschlaege#708 bin ab 26.05.2012 in der Nähe Brienzer See urlauben. Ich wollte gerne ein/zwei Klettersteige machen. Tälli soll wohl erst ne Woche später aufmachen??? Hat jemand einen Vorschlag für einen schönen Steig, oder auch eine schöne Gipfeltour? Bin für Eure Vorschläge dankbar.
Gruß ede7009]]>
Fragen zu Klettersteigen Thu, 03 May 2012 12:45:40 +0000
Thema: Mountain Wilderness Broschüre 2012 - von : kletterkiki http://www.klettersteig.de/forum/18-aktuelles-neuigkeiten/704-mountain-wilderness-broschuere-2012#704 http://www.klettersteig.de/forum/18-aktuelles-neuigkeiten/704-mountain-wilderness-broschuere-2012#704
hier ein interessanter Auszug:
EXKURS: GEFÄHRLICHE FUN-KLETTERSTEIGE
Rasante Seilrutschen, schwindelerregende Hängebrücken,
superextreme Steilpassagen … auch beim stark
zunehmenden Neubau von Klettersteigen halten Funpark-
Elemente immer öfter Einzug in die Berge. Abgesehen
davon, dass Klettersteige früher eigentlich erbaut
wurden, um auch Nichtkletterern den Anstieg durch steile
Wände zu ermöglichen, stellen Flying Foxes, Seilbrücken
und Extrempassagen ein sehr großes Gefahrenpotenzial
dar. Der Bau spektakulärerer Klettersteige ruft anscheinend
immer mehr Menschen in Steilwände, die den dortigen
Anforderungen nicht gewachsen sind. Hier eine Liste
an tragischen Unfällen, zu denen es in den letzten Jahren
an solchen Klettersteigen leider gekommen ist, und die
keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt:
Im Sommer 2000 stürzte ein 18-jähriger Schüler bei
der Benutzung der Seilbahn eines Klettersteigs am
Kanzianiberg (Kärnten) 30 Meter in die Tiefe und verstarb
noch an der Unfallstelle.
Im Sommer 2006 gab es in der Walliser Bietschi-
Schlucht 2006 vier schwere Unfälle mit einer sogenannten
Tyrolienne, wie Seilrutschen in der Schweiz
auch genannt werden.
Im Herbst 2009 verunglückte eine 27-jährige Frau am
Klettersteig Eggishorn (CH) tödlich. Bei der Benutzung
einer Seilrutsche wurde die Frau von der erreichten
Geschwindigkeit überrascht und prallte ungebremst
in die gegenüberliegende Felswand, an der das Seil
fixiert war. Die junge Frau verstarb noch an der Unfallstelle.
Auch am Flying Fox des Königsjodler Klettersteigs
(Hochkönig) kam es immer wieder zu Unfällen,
bei denen ebenfalls im Herbst 2009 sogar der Bergrettungshubschrauber
zu Hilfe gerufen werden musste.
Im August 2010 sauste eine junge Britin am Klettersteig
Gorge Alpine (Saas-Fee) eine Tyrolienne ungesichert
hinunter. Die Frau rutschte daher ungebremst
mit hoher Geschwindigkeit auf die gegenüberliegende
Felswand und verstarb.
Im Herbst 2011 entdeckten zwei Kletterer während ihres
Zustiegs zu einer Route an der Vorderen Karlspitze in Ellmau einen Flying Fox. Einer von ihnen fixierte an
seinem Hüftgurt eine Schlinge und klinkte seine Karabiner
in das Stahlseil, um über ein Bachbett zu gleiten.
Am Ende der Seilrutsche prallte er ungebremst an den
Baum, an dem das Seil fixiert war. Der Aufprall war so
hart, dass er sich einen Becken- und Oberschenkelbruch
sowie eine Handwurzelknochenfraktur zuzog.
Im Herbst 2011 stürzte ein Mann am neuen Fünf-Gipfel-
Klettersteig (Rofan) 70 Meter in die Tiefe und zog
sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Auch nahmen im Jahr 2011 der Bergrettung Salzburg
zufolge die Unfälle in Klettersteigen insgesamt erheblich
zu. Ein Problem sei nach den Experten die erhebliche
Zunahme an Klettersteigen und deren Schwierigkeitsgrade.
Neue Klettersteige seien häufig darauf ausgelegt,
den Touristen einen besonderen Nervenkitzel zu bringen,
sodass bewusst auf „Rastorte“ verzichtet werden
würde. Der Trend, dass jede Gemeinde touristisch durch
einen besonders anspruchsvollen Klettersteig auffallen
möchte, sieht die Bergrettung Salzburg mit Sorge.
Der massive Neubau von Klettersteiganlagen führt nicht
nur zu einem höheren Gefährdungspotenzial, sondern
auch zu immer mehr verdrahteten Gipfeln und immer
fragwürdigeren Installationen. Spitze dieses „Stahlseilberges“
ist der 2011 eröffnete Gemmi Klettersteig oberhalb
von Leukerbad (Schweiz), der als „erster Erlebnisklettersteig
der Schweiz“ angepriesen wird.
„Der neue Steig (...) enthält auch diverse Elemente
eines Seilparks. (…) Zahlreiche nervenkitzelnde
Attraktionen erwarten den Besucher. Highlights sind
sicherlich die 65 m lange Seilbrücke oder die 20 m
hohe Drehleiter, welche sich um 540° dreht.“
Dem Werbetext der Betreiber ist eigentlich nichts
hinzuzufügen – außer, dass sich Mountain Wilderness
Deutschland dem Thema „Wildwuchs von Klettersteigen“
noch eingehender widmen wird.

Im Übrigen ist die ganze Broschüre lesenswert: www.mountainwilderness.de/media/archive1...schuere_2012_web.pdf

Gruß

Anja]]>
Aktuelles, Neuigkeiten Wed, 02 May 2012 19:36:26 +0000