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(4.5 - D)











(7 Bewertungen)
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Berchtesgadener Hochthronsteig

Inhalt:
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Allgemeines
Wetter
Meistens bewölktZiel
Berchtesgadener Hochthron Ostwand
Zielhöhe
1975m
Talort
Marktschellenberg (477 m)
Höhenmeter
1000m
Gehzeit
7:30h
Schwierigkeit





(4.5 - D)Team-Bewertung






User-Bewertung





(7 Bewertungen)Eröffnung
2007
Resumee
Der Hochthronsteig ist ein moderner, schwieriger und teilweise ausgesetzter Sportklettersteig mit homogener Schwierigkeitsverteilung.
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Position/Lage
Ausgangspunkt
Wanderparkplatz bei Ettenberg (Marktschellenberg)
Ausgangspunkt GPS
47.6831 / 13.01444 (WGS84, mehr Infos + Navi-Datei...)
Hütten
Stöhrhaus (1894m)
Anfahrt
Von Berchtesgaden auf der B305 Richtung Österreich nach Marktschellenberg. Im Ort bei der Kirche links über die alte Steinbrücke in den Ort und nach ca. 200m Abzweig auf Straße nach Ettenberg nehmen. Nach ca. 5 km erreicht man den Wanderparkplatz.
↑ nach obenWegverlauf Berchtesgadener Hochthronsteig
Zustieg
Oberhalb des Parkplatzes der Forststraße auf dem AV-Weg 466 den Schildern zum Scheibenkaser (rot-weiß-rote Markierung) folgen. Rechts an der Scheibenkaser Hütte vorbei dem Pfad oberhalb durch das Latschenfeld folgen. Auf markiertem Weg weiter zum Wandfuß, dann links bis zum Anseilpunkt (ca. 30 min.) Gehzeit: 2:00
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Vom Anseilplatz am Wandfuß entlang weiter zum markierten Einstieg aufsteigen. Der hier beginnenden Seilversicherung folgend, geht es auf einer Felsschuppe schräg rechts aufwärts in die Wand, anschließend in einer Zick-Zack-Passage empor zu einer Rampe (C). Wer hier schon Probleme hat, sollte unbedingt wieder absteigen. Es wird noch schwerer und gibt keinen Notausstieg.
Die Rampe schräg rechts aufwärts verfolgen und über gut gestuftes Gelände unschwierig empor (B) zu einer senkrechten Wandstufe. Über rauhen, wasserzerfressenen Fels gerade hoch, kurzer luftiger Quergang (C-D) nach links und über etwas flacheres Gelände zum Beginn des ´Gamsbandes´.
Das Gamsband quert die riesige schräg aufwärts führende Plattenrampe und führt zum Beginn des ´Pfeilers´ (B). Der Steig zieht nun gut sichtbar diagonal von rechts nach links mit Hilfe einiger Trittbügel durch die Pfeilerwand (C). Nach ca. 30m legt sich das Gelände etwas zurück und man erreicht nun wieder leicht rechts haltend über weitere Trittbügel den Pfeilerkopf (C).
Die folgenden 50m (´Genußwandl´) bewegen sich ihrem Namen entsprechend über genußvolle Platten und Waserrinnen (B-C).
Nun befinden wir uns in der sog. Schlucht. Hier quert man die Schlucht auf einer umproblematischen 10m Strecke ohne Versicherung (Vorsicht bei Altschnee im Frühsommer).
Über eine kurze Wandstelle erreicht man die ´Schluchtrampe´ (B-C).
Am Ende der Rampe beginnt die wohl schönste und fotogenste Passage, der ´Fotoquergang´. Zuerst geht es über einen kurzen Überhang auf ein Band, das immer schmäler werdend, sehr ausgesetzt nach links in die glatte Wand quert (C).
Über gestuftes Gelände (B) steigt man nun weiter zum Beginn der ´Hanglschuppe´. Über eine abgesprengte Schuppe hangelt man sich am Stahlseil nur auf natürlichen Tritten ca. 25m nach links (D).
Über einige Wandstellen und Bänder erreicht man dann immer schräg links aufsteigend die ´Rauhe Welt´ (C). Wie der Name schon sagt, führt der Steig hier durch einen Wandbereich mit extrem wasserzerfressenem Fels.
Anschließend erreicht man das ´Latscheneck´. Obwohl hier vier Trittbügel angebracht sind, muss man an dieser senkrechten Wandstelle kräftig zupacken (C).
In einer Rechts-Links-Schleife geht es dann weiter zum Wandbuch. Ab hier wird das Gelände etwas schroffiger und weniger steil (B). Wer nun glaubt, es schon geschafft zu haben, irrt. Vor allem der ´Ausstiegskamin´ hat es, vermutlich auch wegen nachlassender Kräfte, nochmal in sich (C).
Über leicht schroffiges Gelände steigt man nun dem ´Finale´ entgegen. Ein kurzer Aufschwung (B) und eine schräg nach rechts aufwärts führende Querung führen zum Ausstieg.
Für den Weiterweg zum Gipfel bzw. zum Stöhrhaus nun den markierten und ausgetretenen Weg am Gratkamm benutzen.
Die Rampe schräg rechts aufwärts verfolgen und über gut gestuftes Gelände unschwierig empor (B) zu einer senkrechten Wandstufe. Über rauhen, wasserzerfressenen Fels gerade hoch, kurzer luftiger Quergang (C-D) nach links und über etwas flacheres Gelände zum Beginn des ´Gamsbandes´.
Das Gamsband quert die riesige schräg aufwärts führende Plattenrampe und führt zum Beginn des ´Pfeilers´ (B). Der Steig zieht nun gut sichtbar diagonal von rechts nach links mit Hilfe einiger Trittbügel durch die Pfeilerwand (C). Nach ca. 30m legt sich das Gelände etwas zurück und man erreicht nun wieder leicht rechts haltend über weitere Trittbügel den Pfeilerkopf (C).
Die folgenden 50m (´Genußwandl´) bewegen sich ihrem Namen entsprechend über genußvolle Platten und Waserrinnen (B-C).
Nun befinden wir uns in der sog. Schlucht. Hier quert man die Schlucht auf einer umproblematischen 10m Strecke ohne Versicherung (Vorsicht bei Altschnee im Frühsommer).
Über eine kurze Wandstelle erreicht man die ´Schluchtrampe´ (B-C).
Am Ende der Rampe beginnt die wohl schönste und fotogenste Passage, der ´Fotoquergang´. Zuerst geht es über einen kurzen Überhang auf ein Band, das immer schmäler werdend, sehr ausgesetzt nach links in die glatte Wand quert (C).
Über gestuftes Gelände (B) steigt man nun weiter zum Beginn der ´Hanglschuppe´. Über eine abgesprengte Schuppe hangelt man sich am Stahlseil nur auf natürlichen Tritten ca. 25m nach links (D).
Über einige Wandstellen und Bänder erreicht man dann immer schräg links aufsteigend die ´Rauhe Welt´ (C). Wie der Name schon sagt, führt der Steig hier durch einen Wandbereich mit extrem wasserzerfressenem Fels.
Anschließend erreicht man das ´Latscheneck´. Obwohl hier vier Trittbügel angebracht sind, muss man an dieser senkrechten Wandstelle kräftig zupacken (C).
In einer Rechts-Links-Schleife geht es dann weiter zum Wandbuch. Ab hier wird das Gelände etwas schroffiger und weniger steil (B). Wer nun glaubt, es schon geschafft zu haben, irrt. Vor allem der ´Ausstiegskamin´ hat es, vermutlich auch wegen nachlassender Kräfte, nochmal in sich (C).
Über leicht schroffiges Gelände steigt man nun dem ´Finale´ entgegen. Ein kurzer Aufschwung (B) und eine schräg nach rechts aufwärts führende Querung führen zum Ausstieg.
Für den Weiterweg zum Gipfel bzw. zum Stöhrhaus nun den markierten und ausgetretenen Weg am Gratkamm benutzen.
Anstieg Höhenmeter
400m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
600m
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Vom Stöhrhaus über den Stöhrweg (AV-Nr. 417) bis zur Abzweigung Roßlandersteig. Über diesen AV-Weg (466) über den Scheibenkaser und zurück nach Ettenberg
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
3:00h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
Ost
↑ nach obenÜbersichtskarte Berchtesgadener Hochthronsteig
GPS-Track/Höhenprofil
Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)! ↑ nach oben
In der Nähe
Schärtenspitz-Überschreitung (versicherter Steig)Mannlsteig / MannlgratSchustersteig - Kamin (Rauchfang)DopplersteigMittagschartensteig / Thomas-Eder-SteigSportklettersteig CitywallBarmsteine-ÜberschreitungHochalmsteigMittagslochsteigMauslochsteigSchellenbergsattelsteigAlmbachklammBrettsteigGrünstein Klettersteig / Isidorsteig inkl. RäuberleiterDötzenkopf (versicherter Steig)Alpeltalsteig
Sicherheit
Armkraft (1-6)






Erfahrung (1-6)






Kondition (1-6)






Mut (1-6)






Technik (1-6)






Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
keine
Markierungen
-
Sicherungen
2007 neu erbauter Steig, bis auf 10m komplett durchgehend gesichert
Gesteinsart
↑ nach obenHinweise
Hinweise
Im Frühsommer Altschneereste nach dem "Genusswandl" in der kleinen Schluckt möglich. Dann Querung heikel!
Hintergrund
Erbaut unter der Leitung von Richard Koller mit Georg Lenz, Maria Koller, Robert Koller und weiteren Helfern.
Urheberhinweise
Beschreibung und Bilder 1-7 mit freundlicher Genehmigung der Erbauer und Berni Zauner.
Fotos 8-10: Michael Bonefeld
Fotos 11-17: Raphael Muschalla
Fotos 18-21: Petra Schwind
Fotos 8-10: Michael Bonefeld
Fotos 11-17: Raphael Muschalla
Fotos 18-21: Petra Schwind
Anfängereignung
nein
Empfehlungen
Letzte Änderung
01.10.2007
Aufrufe
8466
Interne ID
1542
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Literatur / Wanderkarte
Webcam

Blick von der Kneifelspitze auf Berchtesgaden und den Watzmann
Bereitgestellt durch: http://www.wetter-berchtesgaden.com
User-Kommentare zu Berchtesgadener Hochthronsteig
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Kommentare von anderen Usern
Gerhard schrieb am 16.11.2010
Ich habe den Steig in meinem Herbsturlaub 2010 zum dritten Mal absolviert und finde ihn nach wie herrlich. Der Steig verlangt schon einiges an Kondition und Klettersteigtechnik, aber überfordert nicht, wenn man gut beisammen ist. Der Schwierigkeitsgrad liegt meines Erachtens bei C/D, wie auf dem Plakat angegeben. Ein Besuch im Stöhrhaus rundet die Tour gut ab. Für mich gehört dieser Klettersteig schon jetzt zu den Klassikern.
Markus, Sepp, Markus schrieb am 23.09.2010
Wir sind den Steig am 22.09.2010 gegangen vom Parkplatz Etternberg aus. Es war super Wetter. Eine Pause am Scheibenkaser und einfach die Kulisse genießen ist empfehlenswert. Der Steig ist in einem super Zustand. Die Bewertung ist angemessen, er sollte konditionell nicht unterschätzt werden.
Matze schrieb am 27.06.2010
War heut zum 6. Mal am Steig und es macht jedes mal wieder Spaß. Der Hochthron ist einfach ein top Steig, der fordernd, aber nicht extrem schwierig ist. Ich werde wiederkommen...
Gerd M schrieb am 27.05.2010
Begehung am Pfingstsonntag, 23.05.2010: Bin vom Parkplatz hinter Ettenberg gestartet, nur die letzten 15min vor dem Anseilplatz waren noch schneebedeckt und erforderten erhöhte Vorsicht. Der Zustieg und Steigende problemlos zu gehen; im Steig kaum Schnee aber immer wieder Nässe. Kondition und saubere Technik sind Vorraussetzung, den Steig mit Genuß zu gehen. Der Steig ist hervorragend angelegt, jede Menge guter Griffe und Tritte im Fels (künstliche Tritthilfen nur wo erforderlich); er war auch bei nicht so guten Wetterbedingungen begehbar und hat Spaß gemacht.
Richard Koller schrieb am 05.05.2010
Achtung ab sofort wieder die aktuellen Verhältnisse unter www.dav-berchtesgaden.de.
Werner Müller schrieb am 09.08.2009
War gestern 08.08.09, das 2.Mal am Hochthronsteig, diesmal bei trockenen Wetter. Mir und meinen Bergreund Roland hat der Klettersteig sehr gefallen. An diesen Steig hat man noch Hand am Fels, nicht nur an den Drahtseilen. was bei meiner ersten Begehung wegen Regens nicht so gut war. Alle Leute, die diesen Steig mit uns gegangen sind waren der Meinung ein, besser Steig als der Pidinger. Werde diesen Klettersteig wieder machen wen ich im Berchtesgaderner Land bin. Dank an Richard Koller und Team !!!
Matze schrieb am 06.08.2009
Ich war gestern zum vierten Mal am Steig, finde ihn nach wie vor super und werde sicher wiederkommen. Die zwei zusätzlichen Stifte an der Schluchtrampe sind sicher kein Fehler. Wurde nicht an der rauhen Welt eine Trittklammer entfernt? Man sieht dort noch zwei abgesägte Stifte. Gerade die Passage Hanglschuppe und rauhe Welt haben es in sich und verdienen wirklich die Bewertund C-D oder sogar D...
Richard Koller schrieb am 04.08.2009
Lieber Andreas Unterstaller, da der Steig an einigen Stellen schon ziemlich abgeschmiert ist, was zu einer Erhöhung der Schwierigkeiten geführt hat, haben wir heuer in der Schluchtrampe zwei zusätzliche Eisenstifte angebracht. An den von uns bewerteten D-Stellen wurde seit der Erbauung kein zusätzlicher künstlicher Tritt oder Stift angebracht. Wir werden wohl auch in Zukunft noch an einigen abgeschmierten Stellen den einen oder anderen Tritt anbringen müssen. Da es für Dich gestern aber wohl sowieso das letzte Mal war, dass Du den Steig gegangen bist, wird Dich das nicht mehr interessieren. Gruß die Erbauer.
Andreas Unterstaller schrieb am 02.08.2009
Bin den Klettersteig gestern zum dritten mal gegangen. War leider sehr entäuscht, da die künstlichen Tritte und Griffe aus Stahlstiften jedes mal mehr werden, was auch wohl die unerfahrenen Klettersteiggeher anzieht, wie ich gestern wieder gut beobachten konnte. Eine wirkliche D stelle ist meines erachtens nicht mehr vorhanden. Die Stahlstifte stellen für mich auch ein erhötes Verletzungsrisiko dar. Wird wohl gestern das letzte mal für mich gewesen sein. Schade um den schönen Steig.
Werner Müller schrieb am 16.07.2009
Sind den Hochthronsteig am 12.07.09 abends gegangen. Leider war der Klettersteig sehr feucht und nass, was den Steig etwas unangenehm gemacht hat. Die Passagen im Steig,sind meiner Ansicht gut abgesichert. einige davon würde ich als D bezeichnen,auch im trockenen Zustand. Was mir aufgefallen ist , das man das Drahtseil an einigen Stellen, in der Wand verschwinden lässt und nach ca. 1m wieder ein anderes rauskommt. Ich finde, das kann einmal eine Gefahrenstelle sein, was den Steig aber nicht seine Sicherheit abwertet. Werde den Hochthronsteig noch öfters machen, da er zu Empfehlen ist, für jeden der dieser Schwierigkeit gewachsen ist.




