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(24 Bewertungen)
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Höllentalsteig

Inhalt:
TourdetailsKarte
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Allgemeines
Ziel
Zugspitze
Zielhöhe
2962m
Talort
Hammersbach (753 m)
Höhenmeter
2200m
Gehzeit
7:30h
Schwierigkeit





(3 - B/C)Team-Bewertung






User-Bewertung





(24 Bewertungen)Eröffnung
-
Resumee
Phantastische Tour, trotz des langen Anstiegs kaum zu toppen..
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Position/Lage
Ausgangspunkt
Hammersbach, Beginn des Weges zu Höllentalklamm, begrenzte Parkmöglichkeit
Ausgangspunkt GPS
47.4648880746872 / 11.0446929931641 (WGS84, mehr Infos + Navi-Datei...)
Hütten
Höllentalangerhütte (1379 m), Münchner Haus (2957 m)
Anfahrt
Von Garmisch-Partenkirchen zunächst Richtung Ehrwald, dann links nach Hammersbach.
↑ nach obenWegverlauf Höllentalsteig
Zustieg
Vom Ausgangspunkt führt der Weg durch die grandiose Höllentalklamm (Regenjacke!) zur Höllentalangerhütte (2 h). Von dort bietet sich schon ein beeindruckender Blick auf das obere Höllental.
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Nach 30 min. Aufstieg erreicht man die \"Leiter\", eine Klammerreihe, die über eine ca. 20 m hohe Felswand hilft und wenig später das \"Brett\", eine längere Reihe von Eisenstiften, die leicht ansteigend eine Wand quert. Danach durchwandert man das Höllentalkar und wenig später sind wir beim unteren Rand des Höllentalferners, der sich immer weiter zurückzieht. Wir folgen den Steigspuren über den Gletscher, der keine Spalten aufweist und sind gespannt auf die Randkluft, die manchmal nur schwer zu überwinden ist. Wir haben Glück und meistern die Stelle problemlos. Der weitere Aufstieg ist spannend, aber ohne Höchstschwierigkeiten. Bei der Irmerscharte (2660 m) macht sich bemerkbar, daß ich zu wenig zum Trinken dabei habe und schon seit 1 h nur noch ab und zu Felswasser erhasche: ich bekomme Krämpfe in den Beinen. Da kann auch der ab hier einzigartige Ausblick auf den Eibsee nur begrenzt helfen. Etwas nervig ist auch, dass wir jetzt unter ständiger Beobachtung der Zugspitzbesucher mit Sandalen, Stöckelschuhen und Nerzmäntelchen sind, die jeden unserer Schritte ohne jegliches Schamgefühl mit dem Fernglas von der Aussichtsterrasse verfolgen. Der restliche Aufstieg wird für mich zur Tortur. Völlig dehydriert erreiche ich den Jubiläumsgrat, um dort das stärkste \"Gipfelglücksgefühl\" zu erleben, das ich je hatte (5 h). Überglücklich schaue ich auf den Jubiläumsgrat hinaus, dessen Begehung ich schon einmal wegen schlechten Wetters abbrechen mußte. Am Gipfel und dann auf der Aussichtsform der Zusammenprall mit der Zivilisation, vergessen der Kampf mit dem Berg und eine Apfelschorle löst mein Durstproblem.
Anstieg Höhenmeter
1000m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Den Abstieg schenken wir uns (haben wir uns nach 2200 Höhenmetern verdient) und fahren mit der Zahnradbahn zurück nach Hammersbach.
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
↑ nach obenÜbersichtskarte Höllentalsteig
GPS-Track/Höhenprofil
Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)! ↑ nach oben
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Video
Sicherheit
Armkraft (1-6)






Erfahrung (1-6)






Kondition (1-6)






Mut (1-6)






Technik (1-6)






Zusatzausrüstung
eventuell Grödeln / Steigeisen für den Gletscher
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
↑ nach obenHinweise
Hinweise
Der Aufstieg durchs Höllental ist wohl der schönste auf die Zugspitze, doch erfordern 2200 Höhenmeter eine wirklich gute Kondition und Wetterglück!
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Foto 1: Christoph Scholze
Fotos 4,5: Thomas Falkenberg
Fotos 3,6-9: Matthias Mallon
Fotos 10-13: Moritz Hammer (www.hammer-tour.de)
Foto 14: Torsten Bertram
Fotos 15-19: Angela Schellenberg
Fotos 20-23: Manfred Blenk
Fotos 24-27 (Rand
Fotos 4,5: Thomas Falkenberg
Fotos 3,6-9: Matthias Mallon
Fotos 10-13: Moritz Hammer (www.hammer-tour.de)
Foto 14: Torsten Bertram
Fotos 15-19: Angela Schellenberg
Fotos 20-23: Manfred Blenk
Fotos 24-27 (Rand
Anfängereignung
-
Empfehlungen
Letzte Änderung
14.03.2012
Aufrufe
26086
Interne ID
88
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Literatur / Wanderkarte
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Webcam

Blick vom Zugspitzgipfel Richtung Platt
Bereitgestellt durch: http://cms.zugspitze.de
Fotos zu Höllentalsteig
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↑ nach obenUser-Kommentare zu Höllentalsteig
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Kommentare von anderen Usern
ips1 schrieb am 23.08.2012
Ich habe die Tour am 22.08.2012 gemacht. Da ich knapp dran war, habe ich mit etwas Gas geben von Hammersbach 4:30 h bis zum Gipfel gebraucht.
Entgegen aller Behauptungen sind Steigeisen im Gletscher zwingend notwendig. Das Schneebrett oberhalb und unterhalb der ca. 200m langen Eisfläche ist gut begehbar. Der Übergang zum Klettersteig vom Kletscher ist problemlos. Der Klettersteig ist technisch kein Problem und nicht sehr anspruchsvoll. Etwas Kondition sollte man aber mitbringen.
Wunderschöne Tour mit einmaligem Panorama!
Entgegen aller Behauptungen sind Steigeisen im Gletscher zwingend notwendig. Das Schneebrett oberhalb und unterhalb der ca. 200m langen Eisfläche ist gut begehbar. Der Übergang zum Klettersteig vom Kletscher ist problemlos. Der Klettersteig ist technisch kein Problem und nicht sehr anspruchsvoll. Etwas Kondition sollte man aber mitbringen.
Wunderschöne Tour mit einmaligem Panorama!
Benny schrieb am 23.02.2012
War mein Erster Klettersteig, super schöne Tour, werde ich defintiv nochmal machen. Im gegensatz zu meinem Vorredner halte ich Steigeisen für erforderlich, alles andere ist leichtsinnig. Rutscht man ab, reißt man am Ende noch andere Leute mit, man gefährdet damit also nicht nur sich selbst. Auf jeden fall auch für Anfänger geeignet, ich klettere nicht mal in der Kletterhalle o.ä. und hatte keine Probleme. Ausdauer und Schwindelfreiheit sind allerdings erforderlich :). Wasser aus dem Fluss zu trinken kann ich nicht empfehlen, während der Tour wurde mir schlecht und danach lag ich 2 Tage lang flach mit Magen- und Darmgrippe.
00schneider schrieb am 05.08.2011
Bin die Tour am 01.08.2011 bei schönem Wetter gegangen. Für den Gletscher sind Steigeisen/Grödel nicht gezwungener Maßen erforderlich, aber sehr empfehlenswert (wenn keine Steigeisen/Grödel, sind Stöcke zum stabilisieren das Mindeste!). Der Einstieg in den Klettersteig nach dem Höllentalferner wurde ca. 15 Meter nach Links verlegt, da die Randspalte unterhalb des alten Einstiegs zu breit und zu tief ist. Die Tour ist einer des schönsten alpinen Klassiker und absolut empfehlenswert. Eine gute Kondition sollte man aber mitbringen, ebenso genug zu Trinken!
Gerhard schrieb am 21.11.2010
Ich habe die Tour am 27. Juli 2007 absolviert und bin von Hammersbach um 5 Uhr in der Früh los. Der Gletscher wäre ohne Steigeisen nicht möglich gewesen und die Gletscherspalten haben schon etwas Beeindruckendes, lassen sich aber gut überqueren. Dennoch, bitte Vorsicht walten lassen! Die Klettersteigroute ist ansonsten nicht schwer, aber doch konditionell sehr fordernd; was sich bei 2200 hm von selbst versteht. Insgesamt habe ich 7,5 Stunden bis zum Gipfelkreuz benötigt. Zurück ging es mit der Zahnradbahn. Die gesamte Tour bietet ein sagenhaftes Panorama.
Bernhard schrieb am 16.09.2010
Habe gestern allein am 15.9.2010 die Zugspitze als Tagestour gemacht. War niemand unterwegs. Gletscher hat noch Neuschneeauflage, daher kein Blankeis und durch den Sulz ohne Steigeisen machbar. Die Spur läuft in einem 90 Grad- Winkel steil hoch und dann den Gletscher queren. An einer Stelle war ein ca. 2 Meter tiefes Loch, ist anscheinend jemand vor paar Tagen eingebrochen. Randkluft noch im gutem Zustand, es ist momentan der obere Einstieg zu empfehlen (nicht die Tarzan-Variante mit dem Sprung in den Fels!). Klettersteig im oberen Teil teilweise im Schnee, die (ungesicherte) Irmerscharte komplett mit Schnee überzogen und vereist. Ab Irmerscharte 70km/h böiger Wind. Letztes Stück meisten Drahtseile unter Schnee, man muss sich seine Stufen selber in den Schnee hauen um weiterzukommen(teilweise schwer da vereist). Eispickel hätte nicht schaden können, hatte aber keinen dabei. Meine 2Liter Wasser sind auch ausgegangen, habe dann paar mal Schnee gekostet. Aufgrund der vereisten Irmerscharte und den unter Schnee bedeckten Drahtseilen, sowie starken Wind am Ende doch eine nicht ungefährliche Hochtour. Ein Fehltritt-Rutscher im Schnee und ab die Post... Zurück mit der Gondel. Neulingen möchte ich noch mitteilen, dass der Klettersteig einige Passagen (inkl. Irmerscharte) ohne Drahtseilsicherung hat, absolute Schwindelfreiheit MUST HAVE! mit den jetzigen Verhältnissen für Anfänger extrem gefährlich. Als Tagestour muss die Körperkondition extrem gut sein, ansonsten gehört man schnell zu den Erschöpfungs-Opfern welchen die Bergwacht entgegenlaufen muss (siehe Berichte Bergwacht Grainau). Alleingang auch gefährlich, als Anfänger schon gar nicht. Als Anfänger also lieber mit Bergführer der einen dann nochmal mit Seil sichert. Dieser Bericht soll keinen abschrecken aber zur Erinnerung dienen, dass es sich hier nicht um eine Cafefahrt handelt, die Unfallstatistik spricht für sich, gute Tourenplanung Voraussetzng.
Die Schatzjäger schrieb am 07.09.2010
@Maximilian: Die besten Informationen bekommst du auf der Homepage der Höllentalangerhütte und wenn du dort anrufst. Momentan müsste eigentlich der meiste Schnee wieder weg sein, und eine gut ausgetretene Spur ist wohl vorhanden. Im Zweifelsfall
Die Schatzjäger schrieb am 06.09.2010
Sind den Steig am 04.09 gegangen, @RAFKO: Wir waren die Deppen die für euch gespurt haben :-) Bis zum Gletscherende ist es dank eines Bundeswehr-Trupps vom Mittwoch super gespurt gewesen, danach nur noch eine einzelne Trittspur der wir (und ein Alleingänger hinter uns) gefolgt sind. An diesem Tag ist wohl nach uns keiner mehr hoch, und bei unserem Anruf auf der Höllentalangerhütte hat der Wirt erst nicht so wirklich glauben können dass wir die Tour gemacht hatten :-) Super Tour, viel Schnee, den Pickel fand ich sehr praktisch. Steigeisen auch obwohl die wohl momentan nicht nötig sind. Stöcke sind auch ne praktische Sache auf dem Gletscher... Thomas
MAXIMILIAN schrieb am 06.09.2010
@Schatzjäger & RAFKO waren am letzten Donnerstag (1,5 Tage nach dem Schnee) zu zweit bis zur Randkluft gelaufen, sind dort schweren Mutes umgekehrt so wie die wenigen Gruppen die mit uns an dem Tag unterwegs waren. Der KS war unberührt, alle Stahlseile
RAFKO schrieb am 05.09.2010
Sind den Steig heute Morgen 05.09.2010 (Start 6 Uhr im Hammersbach) gegangen. Am Abend davor haben wir noch die Info mit "ins Bett bekommen" dass da wohl 70 cm Neuschnee über den Tag gefallen sind!!! (keine Gute nachricht... was sollen wir machen?) wir beschließen trotz dem zu starten! Am nächsten Tag bekommen wir die gleiche Info/Warnung an der Höllental-Eingangshütte, "wegen 70 cm Neuschnee ist der Klettersteig nicht zu empfehlen"... wir gehen weiter, so weit wie es eben geht... Bis zum Gletscher ist nur wenig Schnee zu sehen, allerdings sind die ca. 1.600 Höhenmeter bereits in den Beinen und der hier liegende Neuschnee der mit jedem Schritt immer mehr wird macht die Sache nicht einfacher. Steigeisen brauchte man heute keine (auch wenn wir welche an hatten) Aufgrund der vielen Warnungen unterwegs waren heute nicht viele Kletterer "on tour". Der Gletscher an sich, kein Problem, Spalten nicht problematisch, Trampelpfad trotzt dem Neuschnee bestens zu erkennen. Der Einstieg in die Wand etwas Kraftraubend (einfaches Kunststoffseil an dem man sich einige Meter fast frei hoch ziehen muss) erst weiter oben hatte ich erkannt dass es am Fusse der Wand (weiter links oben, den Gletscher noch mal 10 Meter hochlaufen) eine einfachere Einstiegsvariante gibt. Der Steig selber eine herrliche Tour, hin und wieder etwas mehr Schnee auf den ersten 50 Metern, nach ca. 1h werden die Schneefelder etwas ausgedehnter, die Handschuhe werden nass, die Wolken kommen und gehen... es wird nass und kalt! Viele Stellen müssen ohne Sicherung überwunden werden da man die Stahlseile nicht mehr sieht. Im Großem und Ganzen waren diese Stellen aber gut "durchgetreten". Die letze halbe Stunde sind wir in einer Nebelsuppe hochgelaufen und haben nicht mehr viel gesehen (vielleicht auch besser so :-) Ab hier viele Tiefschnee-Stellen und zum Teil Eis. Für die die immer noch fit und Trittsicher sind weiterhin kein Problem. Sooo die letzten Meter zum Gipfel und das war´s schon. FAZIT: Eine tolle Tour die "alles" zu bieten hat. Auf keinen Fall sollte man sie jedoch unterschätzen, bei einem plötzlichem Temperatursturz, Schneefall mach es bestimmt nicht mehr soviel Spass. Wir fanden die Tour ziemlich anstrengend, im direktem Vergleich zum Tajakante Klettersteig den wir vor einigen Wochen gemacht haben ist die Höllentour bei den genannten Konditionen um einiges anstrengender. Grüße Rafko


Von der Hütte zum Gipfel, 10.Sept.2012
Perfektes Wetter schon am Tag zuvor, mit 1500 (!) Leuten durch die Klamm gestiegen und uns dann auf der Sonnenterrasse der Höllentalangerhütte bei Weißbier und Blaubeerkuchen trocknen lassen.
Zum Abend wurde´s ruhiger. Stefan Glowacz gab sich die Ehre, verstaubt und maulfaul.
Am nächsten Morgen nach kargem Frühsück 6:30 abmarschiert. Die Leiter war trocken, der Fels auch. Es war recht warm für solch einen Morgen.
Der Ferner war blank und recht naß. Wer da ohne Pickel unterwegs war, sollte mal überlegen, wie er/sie bei einem Abflug bremsen will. An der Randspalte punkt 10:00 angekommen, mußten nicht warten. Die Spalte war ca. 2m breit und mit einer zierlichen Schneebrücke gefüllt, wenig vertrauenserweckend ! Aber was hilft´s.
Die restlichen 500 Hm waren Spaß pur, erstaunt haben mich einige "Läufer" in kurzen Hosen, Turnschuhen und Kniestrümpfen, denen ich ehrfurchtsvoll Platz gemacht habe. Wie sind die über´s Eis gekommen ?
Oben beim Blick über den Grat kam dann der Kulturschock: Oktoberfest am Gipfel !
Trotzdem hat mir das Bier geschmeckt und die Weißwürste !!!
Bis jetzt für mich die schönste Gipfeltour.