Druckansicht

Klettersteig Aletsch


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Stausee Gibidum (Gebidum)

Zielhöhe
1436m

Talort
Stausee Gibidum (1436 m)

Höhenmeter
50m

Gehzeit
3:30h

Schwierigkeit
(3.5 - C)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(11 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Der längsten Ferratahängebrücke und der Tyrolienne wegen ein spezieller Steig.

Haben Sie diese Tour schon gemacht?

Dann loggen Sie sich ein oder registrieren sich und lassen es andere User wissen.
↑ nach oben

Position/Lage

Ausgangspunkt
Stausee Gibidum (1436 m)(Parkplatz)
Ausgangspunkt GPS
46.3709178120814 / 8.00075054168701 (WGS84, mehr Infos + Navi-Datei...)
Hütten
-
Anfahrt
Von Brig im Wallis nördlich ins Tal nach Blatten. Durch den Ort durch und in nordöstlicher Richtung auf schmalem Asphaltsträsschen bis zum Parkplatz, 30 Höhenmeter über der Staumauer. Hier Schautafel.
↑ nach oben

Wegverlauf Klettersteig Aletsch

Zustieg
Klettersteig beginnt ca. 20 Meter nördlich des Parkplatzes.
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Nicht vorhanden. Der Klettersteig verläuft rund um den Gibidumstausee innerhalb ca 60 Höhenmetern. Zuerst steigt man etwas abwärts, dann in leichtem auf und ab am westlichen Stauseeufer entlang ans hintere Stauseende. "Geturnt" wird auf künstlichen Stahltritten sowie waagerechten Holzbalken; je nach Wasserstand mit mehr oder weniger Luft unter den Schuhen. Das westliche Stauseeufer überschreitet nirgends den Schwierigkeitsgrad 2.5 Karabiner. Zuhinterst dann der erste Höhepunkt dieser Ferrata. Die angeblich längste Klettersteighängebrücke in den Alpen (siehe unter Hinweis). Danach gehts am östlichen Stauseeufer wieder Richtung Staumauer. Zuerst durchquert man Walddurchsetzte Passagen mit einem kurzen aber senkrechten Ansteig und gelangt schliesslich wieder in felsiges, zum Teil abschüssiges Gelände welches der etwas abdrängenden Querungen etwas mehr Krafteinsatz als das Westufer erfordert. Schon fast wieder an der Staumauer zurück stolpert man über einen Stein mit der gelben Aufschrift "Notausstieg" (siehe Bild). 10 Meter weiter dann der zweite Höhepunkt dieser Ferrata. Eine Zweiseiltyrolienne (siehe auch hierzu unter Hinweis). Nach dieser Tyrolienne kraxelt man noch ca. 10 Minuten weiter und steht dann auf der Gibidumstaumauer.
Anstieg Höhenmeter
0m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Nicht vorhanden. Der Klettersteig läuft auf der östlichen Seite der Staumauer aus. Rückweg über die Staumauer und über eine Stahltreppe wieder hinauf zum Autoparkplatz.
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
↑ nach oben

Übersichtskarte Klettersteig Aletsch

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
↑ nach oben

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
↑ nach oben

Hinweise

Hinweise
Der Klettersteig kann, der Tyrolienne wegen, nur im Uhrzeigersin um den Gibidumstausee begangen werden.
Zur Hängebrücke:
Die Hängebrücke misst 80 Meter und soll damit die längste Ferratahängebrücke in den Alpen sein. Sie ist zwar sehr lang, bietet aber ihrer stabilen Konstruktion wegen keinerlei Schwierigkeiten. Der Laufsteg besteht aus stabilen Gitterrosten (siehe Bild).
Zur Tyrolienne:
Umgehung möglich und signalisiert. Es sind 2 Poulies (Tandem Kable) vorhanden (siehe Bild). Man braucht nur noch einen Karabiner um sich an der herabhängenden Kette anzuhängen. Mit dem dort vorhandenen Bergseil die beiden Poulies heranziehen und sich mit dem eigenem Karrabiener einhängen.
ACHTUNG: Die Tyrolienne wird ihres grossen Gefälles wegen sehr schnell !!! Unbedingt eine Bremse installieren (siehe Bild). Wenn daran nach unten gezogen wird stellt sich der Reibung wegen eine Bremswirkung ein. Diese Bremsinstallation ist ein absolutes Muss und wird auch bei allen französischen Tyroliennes verwendet. Tip: Nicht erst gegen Schluss der Fahrt bremsen. Die Bremswirkung ist nicht so griffig wie z.Bsp. bei einem Fahrrad aber sie reicht aus. Bei entsprechender Armkraft kann man sich am unteren Dratseil wieder zum Ausgangspunkt der Tyrolienne zurückhangeln und kommt so in den Genuss einer weiteren Fahrt.
Wir haben in unserem Multimedia-Bereich (Menüpunt Sonstige Infos) ein kleines Filmchen einer Tyrolliene-Fahrt.
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Foto 8: Steffen Sickinger
GPS: Stephan (Team)
Fotos 9-15: Fabian Plüss
Fotos 16,17: Joachim Wagner
Anfängereignung
-
Letzte Änderung
31.07.2009
Aufrufe
12054
Interne ID
877

↑ nach oben

Webcam

Webcam kann nicht angezeigt werden!

Loetschbergbahn Kandersteg

Bereitgestellt durch: http://www.bls.ch

↑ nach oben

Fotos zu Klettersteig Aletsch


von
von ferratabird ';">
 
Registrieren Sie sich oder loggen Sie sich ein, um selbst Bilder hochzuladen
↑ nach oben

User-Kommentare zu Klettersteig Aletsch

Um selbst einen Kommentar zu verfassen, müssen Sie sich einloggen oder registrieren.

Kommentare von anderen Usern

JoBo schrieb am 09.08.2015
Aktuell führt der Gibidum-Stausee zeitweise viel Wasser, so daß der KS an manchen Tagen überschwemmt und somit nicht begehbar ist. Am besten vorher bei der Seilbahn Tel. +41 27 921 65 10 oder bei Belalp Tourismus Tel. +41 27 921 60 40 anrufen. Dann erspart ihr euch eine Umkehr oder nasse Füße.
Maulwurf schrieb am 07.08.2015
Stand August 2015 ist die Tyrolienne nur in Begleitung von Bergführern und entsprechendem eigenen Material machbar (zumindest sagen das alle entsprechenden Warnschilder). Das Drahtseil hängt zwar noch, aber sonst ist nichts da. Den Hinweis auf die Umgehung gibt es nicht mehr - und zwar deswegen, weil die Umgehung in Form einer Baumstammbrücke 3 Meter neben der Tyrolienne installiert ist.
Der Steig ist immer im Mai in Revision. Möchte man im Mai ins Wallis gegebenenfalls bei den örtlichen Bergführern über mögliche Sperrungen erkundigen.
ferratabird schrieb am 24.10.2013
(05.10.2013)
Schöner Klettersteig mit allen Varianten in sehr guter Sicherung. Zwischendurch auch Rast- und Picknickmöglichkeiten vorhanden, sehr gut auch für Gruppen oder Familien mit Kindern ab ca. 9/10 Jahren geeignet. Die Seilbahn am Ende muss man mit eigenem Equipement (aber allein möglich) bewältigen, eine perfekte Umgehung und ein Notausstieg sind mehr als deutlich markiert. Schöne Tour, perfekte Aussichten, im Oktober durch Wechselspiel von Sonne und viel Nebelschwaden extrem fotogen ;-)
Zipfel schrieb am 26.05.2013
Einmal um den Stausee fast ausschließlich auf Stiften ist wegen der Kippbewegung nichts für schwache Knie. Imposant ist auf der Seilbrücke zu spüren wie viel Energie unter einem mit viel Getöse durchfließt. Ein etwas anderer Steig den man komplett queren muss, kein Ausstieg zwischendrin möglich. Dennoch mit viel Umsicht mit mittelgroßen Kindern machbar.
Sabine und Igor schrieb am 20.08.2009
Wir sind den Steig im August 2009 gegangen. Von Anfang bis Ende war er top gesichert. Durch die vielen, vielen Eisentritte gibt es nie Probleme mit dem Fuß aufsetzen. Für Personen, die allerdings am Fels gehen möchten ist der Steig nichts, denn man geht die ganze Zeit auf Metall-Stiften. Die Hängebrücke ist ein Highlight und wer ein bisschen Probleme mit der Höhe oder/und mit wackeligem Untergrund hat, für den ist es sicher eine Herausforderung. Aber echt gut. Auf dem Rückweg hat man dann noch mehr Metallstifte oder einfache ´Wanderwege´. Um die Schwierigkeit kurz zu beschreiben trifft es der ´gesicherte Rundwanderweg´ sehr gut! Es ist wirklich nicht schwer. Und auch geeignet für den ersten Steig. Man kann fast alle Elemente eines Steiges mal testen und sich ohne Sorge mit allen Materialien vertraut machen. Zum Schluss der Ausstieg über die Tyrolienne braucht ein wenig Mut, macht aber Spaß. Für alle, die wie ich ein bisschen ängstlich sind, kann der Kletterpartner auch die Tyrolienne mit dem Rückholseil sichern und so ganz langsam und gebremst ablassen. Aber Vorsicht, nicht zu viel bremsen, wir kamen beide nicht auf der anderen Seite an und mussten uns dann mit den Händen am Seil langziehen. Falls man den Notausstieg nehmen möchte: Den Stein sieht man wirklich! gut! Er ist riesig groß und die Schrift etwas auf/über Augenhöhe. Also nicht am Boden suchen. Noch ein Tip zur Anfahrt: Wenn ihr Blatten im Navi eingebt, dann achtet darauf, dass es das richtige ist. Es gibt zwei Orte Namens Blatten. NICHT Richtung Lötschberg/Gampel/Steg fahren; das sind 2 Stunden vergeudete Zeit :-) Viel Spaß
Ralf Friedrichs schrieb am 19.06.2009
Begehung am 12.06.09. Landschaftlich der schönste Klettersteig den ich bis jetzt begangen habe. Er ist spannend und man fühlt sich immer top gesichert. Zum bremsen bei der Tyrolienne hier ein Tip. Einfach das Rückholseil leicht in der Hand mitlaufen lassen bei Bedarf etwas fester zugreifen und schon hat man eine Bremswirkung. Natürlich braucht man dabei Handschuhe . Aber die hat man ja sowieso im Klettersteig dabei.
Cavigelli Jens schrieb am 17.08.2008
Ich ( Jens, m, 44 ) bin mit Sohn Cedric ( 9 ) am 14.08.08 den Steig gegangen. Offizelle 4 h Gehzeit haben wir incl. 45 min. Pausen auch gebraucht. Netter Steig mit wenig schweren Passagen. Natürliche Tritte z.T. durch die vielen Eisen verbaut. Sonst O.K. !!! NotAusstieg-Stein haben wir nicht gesehen. Eine Umgehung der Tyroliene auch nicht. Wegen Unsicherheit der Bremsgeschichte bei der Tyroliene habe ich den Cedric etwas gebremst. Dadurch kam er nicht ganz am anderen Ende an, und musste "per Hand" die fehlenden Meter zurücklegen. Als ich mit ungebremsten +/- 100 kg ankam waren meine Oberschenkel zum Bremsen am Ziel-Baum nicht ganz unwichtig..... ! Beim "Seilbähndle" sind sicher zusätzliche Karabiner zum Anhängen an der Kette recht nützlich ( hatten wir ... ). Ein Einhängen mit den Karabinern des Klettersteigsets geht wohl auch, aber nur wenn dieser nicht nur durch die Kette, sondern auch durch die Schlaufe am Hüftgurt gehängt wird. Zusätzliche Bremsmechanismen kann ich nicht beurteilen, weil ich sie nicht probieren konnte. Ein Stück Kletterseil über dem Drahtseil erscheint mir nur sinnvoll, wenn es Reststücke zum "opfern" hat. Der normale User hat doch nur seine Oberschenkelmuskulatur und nicht irgendwelche Hilfsmittel dabei ... ! Alles in Allem ein Klettersteig, der für ein anders Jahr durchaus als "WarmUp" geeignet ist. Gruss Jens und Cedric
Plüss schrieb am 20.07.2008
19.07.2008. Wir waren zu fünft (für alle war´s der 1.Klettersteig) weder über- noch unterfordert und hell begeistert von der abwechslungsreichen Tour. Trotz kaum vertikalen Herausforderungen sind Konzentration und teils etwas Armkraft verlangt. Idealer Einstieg ins Kraxelvergnügen und für nachhaltige Motivation an Klettersteigen besonders geeignet.
Carsten schrieb am 30.06.2008
Begehung am 22.6.2008. Sehr schöner und leichter Klettersteig (war mein erster), die Tyrolienne geht auch ohne Bremse problemlos, man kann sich gut mit den Beinen am Baum abfedern. Gehzeit 2 1/2 h.
Stephan (Team) schrieb am 02.06.2008
Begehung am 1. Juni 2008. Für die Tyrolienne braucht man einen Karabiner, sonst kann man sich an der Kette unter den Seilrollen nicht einhängen. Wie schon im Beschrieb und in den Kommentaren erwähnt, wird die Tyrolienne sehr schnell. Am besten nimmt man ein Stück Kletterseil (oder eine Bandschlinge) mit und schlingt dieses über eines der Tragseile. Wenn man daran zieht, kann man genügend abbremsen. Mein Kollege hat versucht, mit einem Karabiner zu bremsen, doch Metall auf Metall bremst noch zuwenig. Er ist dann unsanft gegen den Felsen geknallt.
↑ nach oben