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Mindelheimer Klettersteig


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Schafalpenköpfe

Zielhöhe
2320m

Talort
Mittelberg (1215 m)

Höhenmeter
1150m

Gehzeit
8:30h

Schwierigkeit
(3.5 - C)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(22 Bewertungen)

Eröffnung
1975

Resumee
Sehr schöne, abwechslungsreiche, allerdings lange Tour.

Haben Sie diese Tour schon gemacht?

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Schwendle / Mittelberg (1176 m)
Ausgangspunkt GPS
47.3215814785988 / 10.1645958423615 (WGS84, mehr Infos + Navi-Datei...)
Hütten
Fiderepasshütte (2067 m), Mindelheimer Hütte (2013 m)
Anfahrt
Von Oberstdorf nach Mittelberg im Kleinwalsertal zum Ortsteil Schwendle
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Wegverlauf Mindelheimer Klettersteig

Zustieg
Von Schwendle durch das Wildental hinauf zur Fiderepasshütte. Von hier zur Fiderescharte und zum Einstieg
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Gleich der Aufsteig zum 3. Schafalpenkopf bringt die Schlüsselstelle, einen kurzen Überhang (3,5). Im weiteren Verlauf wird diese Schwierigkeit nicht mehr erreicht. Neben einer Stelle der Schwierigkeit 3, überwiegt 2,5.
Anstieg Höhenmeter
350m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
750m
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Wir wenden uns nach rechts Richtung Ausgangspunkt, wobei wir auf halber Strecke ein Pärchen aufgabeln, das ebenfalls vom Wettersturz überrascht wurde. Nach 1,5 h erreichen wir das Ziel.
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
2:00h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Mindelheimer Klettersteig

GPS-Track/Höhenprofil Mindelheimer Klettersteig

 
 

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
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Hinweise

Hinweise
Während der Saison oft überlaufen.
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Beschreibung und Fotos 1,3-4: Jörg
Fotos 5-9: Ger Tellers
Fotos 10-14: Hans-Dieter Springmann/Karlheinz Mössinger
GPS: Jochen Schaumburg
Fotos 15-18: Holger Henning
Anfängereignung
-
Empfehlungen
Letzte Änderung
22.08.2009
Aufrufe
28806
Interne ID
63

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Webcam

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Blick zum Glatthorn

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Fotos zu Mindelheimer Klettersteig


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User-Kommentare zu Mindelheimer Klettersteig

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Kommentare von anderen Usern

Christo Hutschel schrieb am 01.10.2013
Ein hervorragender Klettersteig. Super abwechslungsreich und mit Köpfchen angelegt. Hier mein Video dazu: http://youtu.be/xC8huYfS4ME
berggott schrieb am 14.08.2012
tour am 7.8.2012 gemacht von der fidererhütte rüber zur mindelheimer bei gutem wetter.mein bericht soll einfach kurz eine hilfestellung für anfänger sein.steig ist gut gesichert bis eine horrorstelle(für anfänger) AM SCHLUSS WO ,ICH NACHHER drauf zu sprechen komme.technische schwieigkeiten bewegen sich immer so im A-B bereich selten C,aber oft auch ausgesetzt wobei man ziemlich schwindelfrei sein sollte.ungesicherte stellen sind aber ohne grosse absturzgefahr wenn man konzentriert geht zu bewältigen.stichwort kondition: wenn man auf dem ersten gipfel ist sieht man die gesamte länge der tour.wer sich hier schon schwach fühlt sollte umdrehen.man muss auch bedenken es ist nicht ein klettersteig sondern 6!.also 3 im aufstieg und 3 im kraftraubendem absteig.da man über 3 gipfel klettert.wie gesagt soll nur ein tip für anfänger sein.jetzt will ich noch kurz auf die letzt kletterstelle vom 3.gipfel runter beschreiben. da ist eine 20 meter rinne. na ja. ich schätz das ganze mal auf 30-50 meter fast senkrecht runter.zwar durchgehend mit drahtseil gesichert aber eröhte armkraft erforderlich.das wirklich gefährliche war oben . man kann sich bei einer querung rüber zur leiter nicht sichern da der abstand zu gross und ist dann über dem abgrund in absoluter absturzgefahr man sich befindet(ich nehm mir nächste mal bandschlinge mit 180 cm mit zum überbrücken).dort sollte nachgebessert werden. hier wirds für manche anfänger zu ende sein.mir selber wars da auch nicht wohl dabei.hab für den steig gemütliche 3 stunden gebraucht aber die zeiten können nach oben und unten variieren.fazit:nur bei gutem wetter da kein notabstieg,gute kondition,viel trinken mitnehmen,und bei anfängern sollte wenigstens ein erfahrener ks geher dabei sein(gibt auch psychologische hilfe). kleine anmerkung noch zum anschliessenden abstieg über den normalen weg runter über die kemptener scharte: zum teil gefährlicher als der klettersteig selber da sehr losses geröll und ab und zu kein drahtseil und absturzgefahr ca 200 meter tief. also hier bitte hohe aufmerksamkeit.so nun hoff ich mal das anfänger sich das alles zu herzen nehmen und ihr können und kondition richtig einschätzen das auf diesem steig nicht mehr soviel passiert
aheu schrieb am 20.07.2011
Der Mindelheimer Klettersteig zählt für mich zu den schönsten Klettersteigen in den Nordalpen.
Er ist ungemein aussichtsreich, abwechselungsreich, immer wieder spannend, überschreitet 4 Gipfel und die Schwierigkeiten sind moderat mit meistens B bis C-. So richtig zum Genießen und schauen.
Er ist etwas schwerer als der Hindelanger Klettersteig aber dank der hier fehlenden Silbahn auch nicht so überfrequentiert.
Man kann bei guter Kondition den Steig gut an einem Tag schaffen.
Bei einer Übernachtung in der Fiederepasshütte könnte man zuvor den Schüsser (Stelle II) besteigen. Oder von der Mindelheimer Hütte am nächsten Tag zum Geißhorn oder Anger Kopf (I) mit seiner Steinbockkolonie steigen.
Ein fantastisches Tourengebiet.
kletterkeks schrieb am 13.06.2011
Am 8.6.11 von Mittelberg-Fiedererpasshütte-Mindelheimerhütte gelaufen. Der Steig ist in super Zustand, kein Schnee. Viel Spaß!
Man kann den Steig in beide Richtungen laufen, ich find ihn von Fiedererpass nach Mindelheimer Hütte etwas schöner. Wir hatten super Wetter und Sonne.
Zustieg: Man kann von Mittelberg noch bis zur Moser-Bergalm fahren, dort parken (Parkautomat).
Abstieg: Wenn man von der Mindelheimer Hütte wieder nach Mittelberg läuft ggf Stöcke mitnehmen, weils etwas rutschig sein kann.
Tobias schrieb am 16.06.2010
Wir haben am 14.6 die Tour von der Spitze der Kanzelwandbahn aus gemacht. Unser Verlauf war folgendermassen: Kanzelwand-Fiederepaßhütte-Mindelheimer-inn. Wiesalpe-Höfle-Kanzelwandbahn Talstation Gehzeit mit einer Pause ca. 11h. Der Steig ist in gutem Zustand und ohne große Schneestellen. Bei bedecktem Wetter ist uns auf dem Steig nur ein Vater mit Sohn entgegengekommen somit haben wir bis auf das Wetter optimale Verhältnisse vorgefunden.
Jochen schrieb am 31.05.2010
Sehr schöner, lohnender Klettersteig. Im Moment ist der Abstieg aber stellenweise noch verschneit. Es gibt ein paar ´heikle´ Stellen. Man muß entweder äußerst trittsicher sein oder sich abseilen/ als Seilschaft gehen!
Uli schrieb am 09.09.2009
Wir sind den Klettersteig am 7.9. ohne Hüttenübernachtung gegangen. Insgesamt haben wir ohne Pausen ca. 9:15 Std von Mittelberg aus benötigt. Dabei kommt man auf ca. 1500 HM sowohl im An- und Abstieg. Im Nachhinein würde ich doch eine Hüttenübernachtung vorziehen. Zumindest hatten wir tolles Wetter und nicht allzuviele Leute im Steig. Bei 2-3 Stellen braucht man ein bisschen Kraft. Es gibt allerdings einige ungesicherte Stellen bei denen man unbedingt trittsicher sein muss und aufpassen sollte. Am Ende (Richtung Mindelheimer Hütte) sind wir scheinbar falsch gelaufen und mussten durch eine unmarkierte/ungesicherte Rinne absteigen. Das scheint aber, aufgrund der vielen Steigspuren, auch vielen anderen so gegangen zu sein.
Matze schrieb am 16.08.2009
Bin den Steig am 15. 8. 2009 zum zweiten Mal gegangen. Ein wunderbarer Steig mit tollen Ausblicken und nur eher mäßig schwierigen Klettersteigpassagen. Offensichtlich wurde der Steig komplett saniert: Die ungesicherte 2-er Passage, wie sie noch z.B. im Rother Klettersteigführer abgebildet ist, wurde mit einem Drahtseil versehen. Alle Sicherungen sind also in einem Topzustand und verleihen einem ein sicheres Gefühl... Am Ende des Steiges ist der Abstieg nach links in die Rinne nicht leicht zu finden, so dass einige Klettersteigler direkt über Steigspuren abstiegen - also auf den roten Pfeil nach links achten.
Holger Henning schrieb am 25.07.2009
Begehung des Mindelheimer Klettersteiges am 16.07.2009. Da ich nur fünf Tage in Oberstdorf war, habe ich mir zum Ziel gesetzt den Klettersteig an einem Tag zu machen, wie bin ich nur auf so eine Blöde Idee gekommen, 10 Stunden und viel zuwenig Zeit um zu genießen. Auffahrt mit der Kanzelwandbahn um 8:30 Uhr, Weg von der Station zur Fiedererpasshütte bei tollem Sonnenschein und vielen neugierigen Murmeltieren, die einem ohne zu pfeifen den Weg queren, 1,45 Std.. Der Weg selbst ist sehr gut begehbar mit toller Aussicht auf die umliegenden Berge, schön als Wanderung mit Einkehr zu machen. Da ich mir allerdings einiges vorgenommen hatte blieb zur Einkehr in der Fiedererpasshütte keine Zeit, den ab hier ist noch ein steiler Aufstieg über Schottergestein zu bewältigen der nach ca. 15 Min. an der Fiedererscharte endet, Pause. Über einen schmalen Weg, teils gesichert, geht es weiter in 15 Min. zum Einstieg des Klettersteigs, hier ist auch direkt die Schlüsselstelle wo man mit Hilfe von Bügeln einen Überhang überwinden muss. Ansonsten sehr gut gesicherter Steig mit vielen Seilen und einigen Leitern die auch etwas Überhängend sind. Die bisherige Anstrengung hat sich gelohnt, Grandiose Ausblicke bieten sich einem auf die umliegenden Berge. Vor dem nördlichen Schafalpenkopf konnte ich noch drei Steinböcke beobachten, die sich auf Felsplatten zur Ruhe gelegt hatten. Der Steig zieht sich über die drei Schafalpenköpfe, wobei es immer wieder zwischen den einzelnen Gipfeln kurze Abstiege mit Leitern oder Bügeln gibt, kurze Stücke auf einem Grat entlang um dann wieder zum nächsten Gipfel aufzusteigen. Teilweise recht schöne Aufschwünge, wo es sich lohnt, auch mal das Klettergeschirr hängen zu lassen. Weitere, teils senkrechte überhängende Leitern erleichtern den Abstieg. Am Sattel vor dem Kemptner Köpfl musste ich mir allerdings Zeit nehmen, eine Herde von zwölf Gämsen wovon fünf Jungtiere waren, hatten sich in der Scharte und kurz darunter niedergelassen und starrten mich ganz ruhig und gelassen an. Für dieses Erlebnis, habe ich eine halbe Stunde geopfert, bis eine der Alten pfiffe von sich gab um die Jungtiere hinter sich zu sammeln um dann langsam fortzutrotten. Überquerung Kemptner Köpfl kurzer heftiger Abstieg zur Scharte, hier ist die Abzweigung zur Mindelheimer Hütte, gesamt Zeit 3,45 Std. mit Gämsen u. Pausen. die ich allerdings nicht aufsuchte sondern mich auf den direkten Abstieg ins Wildental machte. Der Abstieg von der Scharte ist recht steil über Schotter und zieht sich, und zieht sich wie Kaugummi, danach kurzer Weg über eine Senke zum nächsten relativ steilen Weg zur Fluchtalpe 45 Minuten. Endlich Pause, hier gibt es sehr gutes Brot, Wurst u. Käse dazu zwei Radler, nach 45 Minuten weiter nach Riezlern über schönem Höhenweg zur Kanzelwandbahn u. zum Auto 2,5 Std.. Mit freundlichen Grüßen Holger
Martin Körber schrieb am 30.06.2009
Bin den Steig am 18.06.2009 zum ersten mal gegangen. Fantastische Route mit ganz tollen Ausblicken. Fand die gesicherten Stellen alle recht einfach. Ich finde die technische Schwierigkeit (neben der konditionellen Anforderung) liegt eher in einigen ungesicherten sehr ausgesetzten Teilstücken. Da hat es einige Stellen ohne Seil dabei, da muss man sehr gut aufpassen, sonst ist´s vorbei. Hier könnte man vielleicht das eine oder andere mal mehr sichern und dafür noch Seile an sehr einfachen und wenig ausgesetzten Bereichen herausnehmen. Ansonsten eine tolle Traumtour !!!
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